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Heute Kindertag in Altkö und im Apothekerpark

Kindertagsfest am 1. Juni von 15 bis 18 Uhr in Altkötzschenbroda auf dem Dorfanger und im Familienzentrum in Radebeul-West im Apothekerpark

Am 1. Juni sind alle Kinder und Junggebliebenen herzlich ab 15 Uhr zum Kindertagsfest in Altkötzschenbroda und Radebeul-West eingeladen.
Weltraumstation, Bastelwerkstatt, Schminksalon, Ponyreiten, Wissens- und Geschicklichkeitstests animieren auf dem Dorfanger und im Familienzentrum zum Mitmachen. Monsterbrausebar, Stockbrotbäckerei und Familiencafè stillen Hunger und Durst. Die Theaterratte mit der großen Klappe „Ursula von Rätin“ wird um 15, 16 und 17 Uhr ihre großen Bühnenauftritte haben. Wer Lust dazu hat kann das Melken üben, Wimpel bemalen oder T-Shirts gestalten.
Erstmals ist der Apothekerpark, welcher in Radebeul-West die Harmoniestraße und Hermann-Ilgen-Straße auf schöne Weise verbindet, als neuer Veranstaltungsort zum Kindertag mit einbezogen. Hier bieten der Spielebus „Radebulli“ und die mobile Erfinderzentrale „Lötzinn statt Blödsinn“ Anregungen verschiedenster Art. Kinder können ihre eigenen Instrumente und kleine Roboter-Superhelden bauen. Zwischen Sträuchern und Blumenbeeten erklingen traditionelle Kinderlieder, aber auch Songs aus Afrika. Eine Trommel-Mitmach-Tour führt auf verschlungenen Pfaden durch die Parkanlage. Der „Reggaehase Boooo“ wird um 16.30 Uhr als Puppenspiel zu erleben sein. Die nahe gelegenen Eisdielen haben sich an diesem Tage auf süße Kinderwünsche eingestellt.
Alle Stationen lassen sich bequem zu Fuß erreichen. Zusätzlich verkehrt zwischen 15 und 17 Uhr ein kleiner Oldtimerbus.
Zum Tagesausklang findet um 18 Uhr im Bürgertreff eine Ausstellungseröffnung unter dem Motto „9 von 30 Radebeuler Kasperiaden“ mit anschließender Figurentheateraufführung statt.

Neu: Erstmals wird der Apothekerpark am Kindertag als Veranstaltungsort mit einbezogen. Es soll getestet werden, welche Potenziale dieser kleine Stadtpark als Veranstaltungsort bietet.

– Oldtimerbus 15-17 Zwischen den Stationen
– Milos Tschubenko Kinderlieder und Improvisationen am Klavier 15-18 Uhr
– Ezè Wentoin Afrikanische Songs 15-18 Uhr
– Alwin Weber Lötzinn statt Blödsinn 15-18 Uhr
– Björn Reinemer Kindertrommeln 15-18 Uhr
– Katja Sesterhenn Hase Boooo 16.30 Uhr
– Robert Radebulli 15-18 Uhr
Bürgertreff
– Karl Uwe Baum Eröffnung Ausstellung 18 Uhr
– Puppenbühne Herbst und Wuckasch
– Die 3 kleinen Schweinchen und der Wolf 19 Uhr

Achtung: Weitere Infos zum Programm in Altkötzschenbroda und im Familienzentrum bitte erfragen

Das Stadtmuseum Pulsnitz zeigt neue Bilder in alten Räumen von Stapinska und Lefebure

Raus dem Elbtal, mal über den Tellerrand guggen. Am Wochenende haben wir mal unserem schönen Radebeul den Rücken gekehrt und sind über Land, vorbei an gelb blühende Rapsfeldern Richtung Lausitz gefahren. Keine halbe Stunde von hier entfernt:

Pulsnitz, berühmt für seine Pfefferkuchen und den Blaudruck. Das Städtchen ist einen Ausflug wert.
Das Stadtmuseum auf der Goethestraße mitten in der Stadt zeigt zur Daueraustellung des Lausitzer Töpferhandwerks und des traditionellen Blaudruckes neue Bilder in alten Räumen.
Dazu der Leiter des Hauses, Andreas Jürgel
(O-Ton)
im Erdgeschoss beherbergt das Museum das gemütliche Café „Marie“, mit seiner bezaubernden Inhaberin, die leckeren Kuchen und italienischen Kaffee anbietet.
In den Ausstellungsräumen überraschen alten Maschinen und ein riesiger Webstuhl, die vom althergebrachten Handwerk zeugen.
Unser Besuch gilt jedoch hauptsächlich der Ausstellungseröffnung der polnischen Künstlerin Magdalena Anna Stapinska und dem belgischen Maler und Illustrator Bart Lefebure.
Die Zeichnungen von Frau Stapinska zeigen wunderlich gemusterte, drachenähnliche Tierchen oder Zellen die aufgrund ihrer surrealistischen Makro-Malerei die Phantasie anregen und staunen lassen. Man wünscht sich fast eine Lupe, um die Details ihrer Zeichnungen richtig bewundern zu können.
(O-Ton)
Eine riesige, futuristische Drachenfigur, deren Schuppen aus den Metalleinsätzen von Teelichtern stammen, ist Hauptteil der Schau.
Ganz im Gegensatz zur polnischen Künstlerin stehen die Bilder von Bart Lefebure. Bei längerem Hinsehen erkennt man eine Struktur wie eine Klaviertastatur, selbst in Gebäude- und Schienenstrukturen. Dabei zeigt der Grafiker stets sehr einfache, geschwungene Formen. Trotz ihrer Einfachheit haben sie jedoch irgendwie auch etwas Melancholisches. Darauf haben wir den Künstler gesprochen.
(O-Ton)
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis Mitte Oktober 2017.
Ein lohnender Ausflug.