Alle Beiträge von Stephan Liebich

Bildhauersymposium Moritzburg

Die Sandstein-Schnecke in Fürstenhain ist ein echter Hingucker, von welcher Seite man sie auch betrachtet. Geschaffen hat sie Kai Kluge beim 4. Moritzburger Bildhauersymposium 2009. Neben der Schnecke stehen mittlerweile rund 60 Kunstwerke aus Sandstein und Holz herum, die meisten im Raum Dippelsdorf und Moritzburg, beispielsweise am Schlossteich. Am vergangenen Sonntag begann das mittlerweile achte Symposium. Bis zum 3. September werden vor dem Roten Haus in Dippelsdorf knapp zwei Hände voll weiterer Werke geschaffen. Die Künstler sind aus aller Welt angereist: Argentinien, Bulgarien, China, Italien, Polen und von um die Ecke: Der Holzgestalter Jens Gebhart hat seine Werkstatt in Reichenberg.
Organisiert wird das Symposium von einem rührigen Verein von kaum einem Dutzend Mitgliedern, zumeist selbst Bildhauer, wie der langjährige Vorsitzende, der Moritzburger Peter Fiedler. Auch Professor Christian Kahrs gehört dazu, der Leiter der Evangelischen Hochschule Moritzburg. Ohne Sponsoren, darunter der Kulturraum, die Sparkassenstiftung, die Gemeinde und die Kulturlandschaft Moritzburg GmbH wäre das alles nicht möglich. Freundschaftspreise der sächsischen Sandsteinwerke Pirna und Baumspenden der wettinischen Forstverwaltung sind Futterlieferanten für Säge und Stechbeitel sowie für Hammer und Meissel.
Die Künstler wollen in den nächsten Wochen fast bei jedem Wetter arbeiten. Zuschauen und Fragen stellen ist ausdrücklich erlaubt. Die Ergebnisse werden am ersten Septembersonntag vorgestellt. Und, wer weiß, vielleicht landet das eine oder andere Werk ja wieder in Radebeul. So wie die Schnecke.

ZORRO – DAS MUSICAL \ Ein actionreiches Spektakel mit temperamentvollem spanischen Flamenco-Pop!

Ein Beitrag vom unseren Paktikanten bei Radebeul-TV: Felix Hänsch und Sophia Liebich
“Zorro” – ein echter Evergreen, der bereits 1920 zum ersten mal in die Kinos kam, erlebt jetzt ein Comeback in den Landesbühnen Sachsen.
Das erfrischende Musical erzählt die Geschichte zweier Brüder, die im Streit um das Erbe des Vaters in einen verbitterten Kampf gegeneinander verfallen. Der Ältere lässt den Vater verschwinden und übernimmt die Gewaltherrschaft über Los Angeles. Der Jüngere setzt sich für Gerechtigkeit ein. Mit schwarzem Umhang und Maske möchte er als “Zorro” die Tyrannei seines großen Bruders beenden. Nebenbei rettet er das Leben mehrer Menschen.
Spannung entsteht durch rasante Fechtszenen, Zaubertricks und die musikalische Untermalung einer Live-Band. Diese spielt typisch spanischen Flamenco-Pop, unter Anderem die bekannten Songs “Baila Me” und “Bamboleo” (Ausschnitt aus Musical).
Der Darsteller des “Zorro”, Carlos Matos, ist künstlerischer Leiter der Tanzcompagnie und Chefchoreograph an den Landesbühnen. Wir haben ihn gefragt, wie er zu dieser Rolle kam.
Besonders das Fechten zeichnet Zorro aus.
Neben professionellen Darstellern hat Regisseur Manuel Schöbel auch Studierende der Theaterakademie Sachsen in die Inszenierung integriert. Damit sammeln sie erste Erfahrungen auf der Bühne.
Wie “Zorro” sein “Comingout” gestaltet und welche lebensrettende Rolle ein alkoholisierter Sergeant für ihn spielt, erleben Sie in den Landesbühnen Sachsen.