Alle Beiträge von Marco Huber

775 Jahre Boxdorf (Sachsen)

Vom 18. bis zum 20. August 2017 und damit zeitgleich zum Dresdner Stadtfest feierte die Gemeinde Boxdorf in Sachsen ihr 775jähriges Bestehen und bot damit ein gelungenes Pendant zum innerstädtischen Trubel. Mehrere tausend Besucher folgten der Einladung zum bunten Treiben, welches sich über den ganzen Ort verteilte. Alles in allem kann man sagen, dass sich die Boxdorfer in den zwei Jahren Vorbereitungszeit jede Menge Mühe gegeben und sich in der Präsentation auch auf ihre Wurzeln besonnen haben.

Das Highlight war natürlich der Festumzug am Sonntag. Bereits ab 13:00 Uhr waren die Straßenränder gut gefüllt mit neugierigen Zuschauern, die sich ihre gute Laune auch von der rund einstündigen Verspätung nicht vergraulen liesen. Der Umzug an sich stellte in rund 60 Schaubildern die Geschichte des Ortes und wichtige Ereignisse dar.

Wer das Fest und den Umzug verpasst hat oder noch einmal Revue passieren lassen möchte, findet diesen hier.

Ein Krankenwagen für das Lukasspital in Laslea, in der Nähe von Schäßburg (Rumänien)

Das Deutsche Rote Kreuz übergab am Freitag vor Pfingsten im Beisein von Oberbürgermeisters Bert Wendsche, dem Pfarrer der Lutherkirchgemeinde Christof Heinze sowie einer Vertretung des VW-Autohauses Gommlich auf dem Gelände des DRK Kreisverbandes an der Forststraße einen Krankentransporter an den Förderverein Klausenburg. Dieser Förderverein, der eng mit der Lutherkirchgemeinde vernetzt ist, organisiert regelmäßig Spendenaktionen und Hilfstransporte nach Rumänien. In diesem Jahr soll ein Krankenhaus mit Equipment unterstützt werden, und so war der Krankenwagen auch mit verschiedenen medizinischen Geräten beladen, unter anderem auch ein Inkubator. Das Fahrzeug nahm Michael Roßner von der Lutherkirchgemeinde entgegen, der das dringend benötigte Fahrzeug direkt am darauffolgenden Samstag morgen nach Rumänien brachte, sozusagen als kleines Pfingstgeschenk aus Radebeul.

Mittlerweile ist er wieder hier, ganz im Gegenteil, in Zwischenzeit war er bereits erneut in Rumänien, hat wichtige Hilfsgüter in die Partnergemeinde gebracht. Vor wenigen Tagen habe ich mich mit ihm und Bert Wendsche getroffen, auch unser Oberbürgermeister hat die letzte Tour begleitet, beide habe ich nach Ihren Eindrücken und Erlebnissen befragt.

Die Spendenbereitschaft für unsere Partnerstadt war so groß, dass fast eine halbe Tonne an Hilfsgütern beim letzten Transport nicht im Fahrzeug mitgenommen werden konnte, da einfach der Platz fehlte. Sowohl der leitende Arzt als auch alle anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zutiefst über die so überaus wichtige und großzügige Hilfe bewegt und dankbar. Nicht nur für den unmittelbaren Transport der Patienten, sondern auch für den Aufbau eines ambulanten Dienstes in den weit verstreut liegenden Dörfern kann das Fahrzeug genutzt werden. Damit verbessert sich die Situation der Menschen dort spürbar.