Im Künstler Porträt der Grafiker Markus Retzlaff aus Radebeul

Zwischen jeder Stufe des Abdeckens wird die Platte in unterschiedlichen Zeiten geätzt. So entsteht auf ihr das per Handabzug zu druckende Bild.

In der Farbaquatinta bearbeitet der Künstler auf diese Weise mehrere Platten, wobei für jede Farbe eine Platte entsteht. Im Übereinanderdruck ergeben sie dann den farbigen Abzug. Für Markus Retzlaff ist diese Art der Grafik eine ideale Verbindung von Emotion, Zeichnung und Malerei.

Seine Absicht ist es, die Farbradierung in ihrer Wirkung der Malerei sehr nahe zu bringen. Die wenigen Abzüge sind niemals gleich und ergeben spannende unikate Farbradierungen.
Seine Arbeiten verbinden das Malerische mit dem Grafischen; die Verwandlung eines Motives bedeutet für ihn das Sichtbarmachen von Stimmungen und Emotionen, das Vorübergehen des Augenblicklichen.

Vita von Markus Retzlaff

1963 in Dresden geboren – Kindheit und Jugend in Dresden
1974 – 1977 Zeichenzirkel
1977 – 1979 Abendschule an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
1979 – 1983 Lehre als Porzellanmaler in Meißen, danach Aufgabe des Berufes, um Maler zu werden
seit 1983 intensive Beschäftigung mit der Malerei und Grafik, verschiedene Jobs
1988 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der damaligen DDR
unter Mentorenschaft von Wolfram Hänsch, seitdem freischaffend
1991 Geburt des Sohnes Anselm
1991 – 1994 Studium der Malerei und Grafik, ab 3. Studienjahr in Dresden bei Prof.
Weidensdorfer, Diplom – intensive Beschäftigung mit der Farbgrafik
1995 – 1998 in der Restaurierung barocker und klassizistischer Wandmalereien tätig
1996 Geburt des Sohnes Ferdinand
1999 Mitbegründer des Ateliers Oberlicht in Radebeul
seit 2000 Kursleiter für Grafik in der Sommerakademie Riesa
seit 2005 Vorführdrucker und Kursleiter bei Gerstäcker

Impressionen und Abschlußveranstaltung Herbst- und Weinfest 2016

Für unsere Zuschauer aus Nah und Fern, die am Sonntag der großen Abschlußveranstaltung des diesjährigen Herbst- und Weinfestes nicht beiwohnen konnten, haben wir diese komplett aufgezeichnet. Vorab noch ein paar Impressionen vom Fest, selbstverständlich darf auch das Highlight, dass Niederbrennen des gigantischen Holzlabyrinthes des Radebeuler Installationskünstlers Richard von Gigantikow nicht fehlen.