Bildhauersymposium Moritzburg

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Die Sandstein-Schnecke in Fürstenhain ist ein echter Hingucker, von welcher Seite man sie auch betrachtet. Geschaffen hat sie Kai Kluge beim 4. Moritzburger Bildhauersymposium 2009. Neben der Schnecke stehen mittlerweile rund 60 Kunstwerke aus Sandstein und Holz herum, die meisten im Raum Dippelsdorf und Moritzburg, beispielsweise am Schlossteich. Am vergangenen Sonntag begann das mittlerweile achte Symposium. Bis zum 3. September werden vor dem Roten Haus in Dippelsdorf knapp zwei Hände voll weiterer Werke geschaffen. Die Künstler sind aus aller Welt angereist: Argentinien, Bulgarien, China, Italien, Polen und von um die Ecke: Der Holzgestalter Jens Gebhart hat seine Werkstatt in Reichenberg.
Organisiert wird das Symposium von einem rührigen Verein von kaum einem Dutzend Mitgliedern, zumeist selbst Bildhauer, wie der langjährige Vorsitzende, der Moritzburger Peter Fiedler. Auch Professor Christian Kahrs gehört dazu, der Leiter der Evangelischen Hochschule Moritzburg. Ohne Sponsoren, darunter der Kulturraum, die Sparkassenstiftung, die Gemeinde und die Kulturlandschaft Moritzburg GmbH wäre das alles nicht möglich. Freundschaftspreise der sächsischen Sandsteinwerke Pirna und Baumspenden der wettinischen Forstverwaltung sind Futterlieferanten für Säge und Stechbeitel sowie für Hammer und Meissel.
Die Künstler wollen in den nächsten Wochen fast bei jedem Wetter arbeiten. Zuschauen und Fragen stellen ist ausdrücklich erlaubt. Die Ergebnisse werden am ersten Septembersonntag vorgestellt. Und, wer weiß, vielleicht landet das eine oder andere Werk ja wieder in Radebeul. So wie die Schnecke.

Ein Krankenwagen für das Lukasspital in Laslea, in der Nähe von Schäßburg (Rumänien)

Das Deutsche Rote Kreuz übergab am Freitag vor Pfingsten im Beisein von Oberbürgermeisters Bert Wendsche, dem Pfarrer der Lutherkirchgemeinde Christof Heinze sowie einer Vertretung des VW-Autohauses Gommlich auf dem Gelände des DRK Kreisverbandes an der Forststraße einen Krankentransporter an den Förderverein Klausenburg. Dieser Förderverein, der eng mit der Lutherkirchgemeinde vernetzt ist, organisiert regelmäßig Spendenaktionen und Hilfstransporte nach Rumänien. In diesem Jahr soll ein Krankenhaus mit Equipment unterstützt werden, und so war der Krankenwagen auch mit verschiedenen medizinischen Geräten beladen, unter anderem auch ein Inkubator. Das Fahrzeug nahm Michael Roßner von der Lutherkirchgemeinde entgegen, der das dringend benötigte Fahrzeug direkt am darauffolgenden Samstag morgen nach Rumänien brachte, sozusagen als kleines Pfingstgeschenk aus Radebeul.

Mittlerweile ist er wieder hier, ganz im Gegenteil, in Zwischenzeit war er bereits erneut in Rumänien, hat wichtige Hilfsgüter in die Partnergemeinde gebracht. Vor wenigen Tagen habe ich mich mit ihm und Bert Wendsche getroffen, auch unser Oberbürgermeister hat die letzte Tour begleitet, beide habe ich nach Ihren Eindrücken und Erlebnissen befragt.

Die Spendenbereitschaft für unsere Partnerstadt war so groß, dass fast eine halbe Tonne an Hilfsgütern beim letzten Transport nicht im Fahrzeug mitgenommen werden konnte, da einfach der Platz fehlte. Sowohl der leitende Arzt als auch alle anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zutiefst über die so überaus wichtige und großzügige Hilfe bewegt und dankbar. Nicht nur für den unmittelbaren Transport der Patienten, sondern auch für den Aufbau eines ambulanten Dienstes in den weit verstreut liegenden Dörfern kann das Fahrzeug genutzt werden. Damit verbessert sich die Situation der Menschen dort spürbar.